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Ernährungstherapie

Wir beraten Sie individuell bei folgenden Kranheitsbildern:

  • Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktose,- Fruktose-und Histaminintoleranz
  • Chronisch-endzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Chron, Colitis Ulcerosa, Divertikulitis
  • Reizdarmsyndrom
  • Akute und chronische Magenschleimhautentzündung
  • Nichtalkoholische fettleber
  • Knochen- und Gelenkerkrankungen wie Artrose, Osteoporose, Fibromyalgie und Rheuma
  • Herz- Kreislauferkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, metabolisches Syndrom
  • Krebserkrankungen des Verdauungstraktes (Magen-Darm-Trakt) und der Verdauungsorgane ( Leber,Bauchspeicheldrüse)
  • alle Formen der Essstörungen (Magersucht, Ess-Brech-Sucht, Binge Eating Disorder)

Aktuell

Auch 2019 bieten unsere Diätassistentinnen wieder regelmäßig Vorträge zu verschiedenen Themen aus der Ernährungsmedizin an.

  • 23.01.19 aktuelle ernährungstrends im Überblick
  • 27.02.19 Osteoporose vorbeugen und behandeln
  • 17.04.19 Essen für ein starkes herz

Uhrzeit: 18 Uhr

Die Teilnahme ist Kostenlos. Wir bitten jedoch um Voranmeldung über unsere Praxis

Die aktuellen Terimine entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

 

 

 

Newsletter Superfood regional

 

Superfood“ regional und heimisch

 

Superfood ist ein Modewort und mittlerweile in aller Munde. Der Begriff umschreibt Lebensmittel, denen aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitaminen, Mineralstoffen, sekündären Pflanzenstoffen und Enzymen gesundheitsfördernde Wirkungen im Körper nachgesagt werden. Diese Behauptungen sind unter wissenschaftlichen Aspekten jedoch nicht nachweisbar.

Superfood kommt bevorzugt pulverisiert in Form von Kapseln oder als Extrakt in den Handel. Auch die Lebensmittel verarbeitende Industrie reichert bestimmte Produkte mit "Superfood", wie z.B. Chiasamen in Brot und Brötchen an.

 

Die Verbraucherzentrale schreibt zum Thema Superfood folgendes:

  • Superfoods zeichnen sich meist durch einen hohen Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen aus. Ein gesundheitlicher Mehrwert im Vergleich mit der Vielzahl heimischer Gemüse und Früchte ist nicht gegeben.
  • Häufig sind Superfoods mit Schadstoffen belastet und im Vergleich zu heimischen Gemüse und Früchten sehr teuer.
  • "Exotische" Lebensmittel bergen immer ein gewisses Risiko Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. Allergien auszulösen, auch Wechselwirkungen mit Medikamenten sind möglich.
  • Bei "Superfoods" in Kapselform ist Vorsicht geboten. Durch die Aufkonzentrierung bestimmter reizender oder toxischer Stoffe kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen.

 

Schaut man sich die heimischen "Verwanten von exotischem "Superfood" an, stellt man schnell fest, dass es sich durchaus lohnt hier mehr zuzugreifen.

 

 

Leinsamen – das steckt drin:

  • Omega 3 Fettsäuren

  • Schleimbildende Ballaststoffe

  • Phytoöstrogene (sekundäre Pflanzenstoffe)

Gesundheitsfördernde Wirkungen:

  • Beruhigende Wirkung auf die Magenschleimhaut

  • Verdauungsfördernde Wirkung

  • Binden Giftstoffe und Gallensäuren aus dem Darm

  • Möglicher Schutzfaktor vor Tumoren (Brust- und Prostatakrebs)

Verwendung: in Müsli, Joghurt, Brot und Backwaren

 

 

Hagebutten – das steckt drin:

  • Vitamin C, A, Beta-Carotin und Vitamin E

  • Kalzium, Magnesium, Zink

  • Pektine, Gerbstoffe, Kieselsäure, Flavonoide

Gesundheitsfördernde Wirkungen:

  • Zellschützende Funktionen

  • Stärkung des Immunsystems

  • Beugt Erkältungskrankheiten vor

Verwendung: als Hagebuttentee,- marmelade,-mark, Hagebuttenpulver

 

 

 

 

Heidelbeeren – das steckt drin:

  • Vitamin C, A, B und Vitamin E, sowie Beta- Carotin

  • Anthocyane (Pflanzenfarbstoff), Polyphenole (z.B. Flvonoide) Gerbstoffe

Gesundheitliche Wirkungen:

  • Stärkung des Immunsystems

  • Zellschützende Wirkung

  • Beschleunigte Heilung bei Schleimhautentzündungen

  • Hilfe bei Durchfallerkrankungen (getr. Heidelbeeren als Teeaufguss)

  • Krebshemmende Wirkung

Verwendung: frische Beeren im Müsli, Joghurt, Marmelade, Saft, Kuchen und Gebäck, getrocknete Beeren als Teeaufguss, Mundspülungen

 

 

Hafer – das steckt drin:

  • Phosphor, Mangan, Eisen, Zink

  • B-Vitamine, vor allem Vitamin B1

  • Ballaststoffe (hoher Gehalt an Beta- Glucan)

Gesundheitliche Wirkungen:

  • Stabilität für Knochen und Zähne

  • Festigt das Bindegewebe

  • Macht glücklich (Dopaminstoffwechsel)

  • Senkt nachweislich den Cholesterinspiegel

  • verbessert die Insulinwirkung an der Zelle

Verwendung: als Haferflocken in Müsli, Porridge, Brot, Backwaren, Kuchen, Gebäck, Süßspeisen, herzhafte Gerichte

 

Rucola – das steckt drin:

  • Eisen, Kalzium, Kalium

  • Vitamin C und A, Beta- Carotin

  • Senföl (Glucosinosate)

Gesundheitliche Wirkungen:

  • Zellschützende Wirkung

  • Antibakterielle Wirkung

  • Krebshemmende Wirkung

Verwendung: am besten roh zu Salat oder als Pesto

 

Grünkohl – das steckt drin:

  • Vitamin K und A

  • Ballaststoffe

  • Flvonoide (Phytooestrogene, Kaempferöl), Carotinoide (Lutein, Beta-Carotin), Senföl

  • Omega 3 Fettsäuren

Gesundheitliche Wirkungen:

  • Zellschützende Wirkung

  • Entzündungshemmende Wirkung

  • Krebshemmende Wirkung

  • Senkt den Cholesterinspiegel

Verwendung: frisch/tiefgekühlt als Salat, warmes Gericht, oder getrocknet als Grünkohlpulver

 

 

 

 

 

 

Aus meiner tiefsten Seele zieht
mit Nasenflügelbeben
ein ungeheurer Appetit
nach Frühstück und nach Leben. 

(Joachim Ringelnatz)

Vergütung

Die Ernährungsmedizin, die Lehre vom Essen und dessen Wechselwirkungen ist ein uralter und wichtiger Teil des Menschsein und Gesundsein. Trotzdem ist diese Erkenntnis noch nicht bei allen Kostenträgern angekommen.

Dies führt dazu, dass die Leistungen der Ernährungsmedizin nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen fallen.

Ähnlich wie die Reise- und Tauchmedizin müssen diese Leistungen privat erstattet werden, entsprechend der aktuellen Ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ).

Wenn Sie eine ernährungstherapeutische Behandlung wünschen,sprechen Sie uns bitte vor Beginn der Behandlung an, damit wir diesen Punkt im Vorfeld klären können. Im Kapitel Ernährungsberatung können sie entsprechende Anträge zur ostenerstattung bei Ihrer Krankenkasse herunter laden.

Ernährungsmedizinische Themen lassen sich nicht nebenbei mit einigen Tipps und Empfehlungen besprechen. Sie erfordern Zeit, eine sorgfältige Anamnese und je nach Krankheitsbild eine längere Begleitung. 

Wir bieten Ihnen hierzu ein erstes kostenloses Informationsgespräch in unserer Praxis an.  

"Lasst Nahrung eure Medizin sein

und Medizin eure Nahrung"

Hippokrates

 

Wir sind akkreditiert als

Schwerpunktpraxis BDEM (Bund Deutscher Ernährungsmediziner)